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Zweckverband Spital Limmattal

Abstimmungstermin25.11.2018
EbeneVerband
InstitutionAntrag
Dokumente2018-09-27_Beleuchtender_Bericht_Pflegezentrum.pdf (pdf, 5694.6 kB)
 
Formulierung
Wollen Sie folgende Vorlage annehmen? Genehmigung eines Verpflichtungskredits von Fr. 65'000'000.00 für den Neubau und die Ausrüstung des Pfelgezentrums Spital Limmattal inklusive Tageszentrum und Rehabilitationsgeschoss
 
Beschreibung

Die Vorlage in Kürze

Weiterhin ein spezialisiertes Pflegezentrum für die Bevölkerung des Limmattals
Das Pflegezentrum Spital Limmattal ist für die zehn Trägergemeinden des Limmattals mit seinen spezia-lisierten Angeboten im Bereich komplexer und palliativer Pflegesituationen, demenzieller Erkrankungen, Übergangspflege und Entlastungsangebote für betreuende Angehörige ein zentrales und ergänzendes Element in der Gesundheitsversorgung der Region.

Der Spitalverband Limmattal betreibt heute ein Akutspital mit 188 sowie ein Pflegezentrum mit 126 Betten und ist Arbeitgeber für rund 1‘400 Personen.

Das Pflegezentrum steht der Bevölkerung seit nunmehr drei Jahrzehnten rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, zur Verfügung. Letztes Jahr beanspruchten 233 Bewohnende während 46‘338 Pflegetagen die pro-fessionelle, breit gefächerte pflegerische und medizinische Betreuung im Pflegezentrum.

Zeitgemässe Infrastruktur und Prozessoptimierung
Um auch in Zukunft die pflegerischen und medizinischen Leistungen sicherstellen zu können, ist ein Neubau des Pflegezentrums unumgänglich. Die Bausubstanz und der Infrastrukturbereich des Pflege-zentrums (Lüftungs-, Wasser-, sowie Elektroleitungen) sind veraltet. Die über dreissigjährigen Gebäude-und Raumstrukturen entsprechen nicht mehr den sich rasch verändernden Bedürfnissen der Bewohne-rinnen und Bewohner und den Anforderungen einer zeitgemässen Pflege und Betreuung. In einem Neu-bau können die beschriebenen Defizite behoben, die betrieblichen Abläufe optimiert und den heutigen Pflegekonzepten angepasst werden. Ausserdem wird die Wirtschaftlichkeit des Pflegezentrums gesteigert.

Das geplante Bauprojekt sieht einen fünfgeschossigen Neubau im Nordwesten des neuen Spitals vor. Der Neubau wird in Form einer Erweiterung des neuen Spitals, mit gleicher Struktur und Fassade, reali-siert. Das bestehende Pflegezentrum wird nach Bezug des Neubaus vollständig rückgebaut. Die Einbett-und Zweibett-Zimmer der Pflegestationen sind den heutigen Patientenbedürfnissen angepasst und verfü-gen in Zukunft alle über eigene Nasszellen. Mittels modernen Elektro- und Lüftungsanlagen werden die heutigen Standards und Sicherheitsanforderungen an die Haustechnik erfüllt. Das oberste Geschoss ist für den zukünftigen Betrieb einer stationären Rehabilitation vorgesehen. Die logistische Versorgung des Pflegezentrums ist weiterhin durch das neue Akutspital gewährleistet, sodass das vorliegende Projekt über keine eigene Küche, Wäscherei, Lager und weitere logistische Infrastruktur verfügt.

Demografische und pflegerische Entwicklung berücksichtigt
Für die nächsten zehn Jahre wird von einer leichten Zunahme der Gesamtbevölkerung sowie einer weiter steigenden Lebenserwartung ausgegangen. Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Alterung der Bevölkerung und der zunehmend ambulanten Betreuungsformen ist mit einem konstanten oder leicht steigenden Bedarf an Pflegeplätzen im Bezirk Limmattal zu rechnen.

Diesen Trends wurde bei der Dimensionierung des neuen Pflegezentrums Rechnung getragen und es werden gegenüber heute keine zusätzlichen Kapazitäten geschaffen.

Finanzierung gesichert
Die gültige Gesetzeslage ermöglicht dem Zweckverband die selbstständige Finanzierung des Projekts über Eigenmittel und Fremdkapital. Dies bedeutet, dass die Gemeinden kein Fremdkapital zur Verfügung stellen müssen.

Das Pflegezentrum erwirtschaftet über die gesamte Lebensdauer einen Gewinn. Aufgrund der heutigen Ausgestaltung der Pflegefinanzierung müssen die zehn Gemeinden allerdings in den ersten 20 Jahren Kosten von gesamthaft CHF 14 Mio. mittragen.

Zusätzliche Betten für die Stadt Schlieren
Gleichzeitig mit der Eröffnung des neuen Pflegezentrums am Spital Limmattal plant die Stadt Schlieren die Schliessung des Alterszentrums Sandbühl. Als Ersatz wird zurzeit ein zentrumsnahes Projekt an der Badenerstrasse für Menschen mit geringerer Pflegebedürftigkeit geplant. Als Ersatz für Betreuungsplätze für Menschen mit komplexeren Pflegesituationen bestellt die Stadt Schlieren zusätzlich zu ihrem bisherigen Kontingent 24 weitere Pflegeplätze im Pflegezentrum. Diese werden von der Stadt Schlieren finanziell vollständig abgegolten und belasten die anderen Gemeinden des Spitalverbands nicht.

Zusätzliches Geschoss für Rehabilitation
Die integrierte und wohnortnahe Gesundheitsversorgung wird zukünftig immer wichtiger werden. Der Spitalverband Limmattal ist dabei mit seinen Angeboten schon weit fortgeschritten. Im neuen Pflegezent-rum soll ein zusätzliches Geschoss realisiert werden, welches rehabilitative Leistungen voll integriert und ergänzend in die Angebote des Akutspitals einbringt. Dazu besteht eine Kooperation mit der RehaClinic AG (Zurzach), welche bereits im Neubau des Akutspitals etabliert wurde.

Das gesamte Geschoss wird der RehaClinic AG vermietet und trägt sich über die entsprechenden Ein-nahmen selbst. Die Gemeinden werden dadurch finanziell nicht zusätzlich belastet.

Urnenabstimmung im Spitalverbandsgebiet
Da es sich um eine Vorlage für das Pflegezentrum handelt, sind gemäss Artikel 12 der Statuten nur Ge-meinden stimmberechtigt, welche am Pflegezentrum beteiligt sind. Dies umfasst zehn Spitalverbandsge-meinden des Limmattals. Dänikon ist nicht am Pflegezentrum beteiligt und somit nicht stimmberechtigt.

Wenn eine Mehrheit der stimmberechtigten Bevölkerung der zehn Spitalverbandsgemeinden dem bean-tragten Neubau mit einem Bruttokredit von CHF 65 Mio. an der Urne zustimmt, gilt die Vorlage nach den gültigen Statuten als angenommen.

Die beantragte Gesamterneuerung des Pflegezentrums Spital Limmattal gewährleistet eine zukunftsgerichtete und integrierte, qualitativ hochstehende Versorgung der Bevölkerung im Limmattal mit spezialisierten Angeboten der Langzeitversorgung. Sie ist unverzichtbar für einen nachhaltigen und langfristig gesicherten Betrieb des Pflegezentrums.

 
Ergebnis
Diese Vorlage wurde in Weiningen angenommen.


Stimmberechtigte2'790   
Stimmbeteiligung45.34   
 
VorlageJa-Stimmen1'09389.15% 
VorlageNein-Stimmen13310.85%
VorlageLeer20  
VorlageUngültig19  
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