![]() |
![]() ![]() |
Nordumfahrung: Weiningen will mehr als eine ÜberdeckungAm 20. August 2009 informiert der Gemeinderat von Weiningen die Bevölkerung an einer Orientierungsversammlung über die Machbarkeit der Chance Gubrist. Gemeindepräsident Hanspeter Haug stellt in Aussicht, dass die Resultate aus den von der Bevölkerung geforderten Abklärungen mehr beinhalten als eine Überdeckung des Tunnelportals. Weiningen beabsichtigt im Zusammenhang mit dem Ausbau des Gubrist-Tunnels eine nachhaltige Dorfentwicklung an einem attraktiven Standort zu realisieren. Die Gemeinde erwartet nun, dass der Kanton die Chance Gubrist auf seine politische Agenda setzt. Der Termin für die öffentliche Information zum Stand der Dinge im Projekt Chance Gubrist steht fest: Der Gemeinderat informiert die Bevölkerung direkt nach der Sommerpause. Gemeindepräsident Hanspeter Haug: „Wir können jetzt zeigen, dass eine überzeugende Lösung machbar ist. In den letzten sechs Monaten haben wir dazu die Grundlagen erarbeitet.“Dorf, Siedlung und Landschaft können profitieren Anfangs 2008 hatte die Gemeinde Weiningen eine eigene Variante zum „Ausbau A1/A20 Ausbau Nordumfahrung Zürich“ des ASTRA (Bundesamt für Strassen) präsentiert. Diesen aktiven Kurs hat die Gemeindeversammlung im Oktober 2008 mit einem Kredit in der Höhe von Fr. 270'000 unterstützt. Seither haben Gemeinde und Kanton das Projekt gemeinsam unter dem Titel Chance Gubrist weiterverfolgt und konkretisiert. Unter Annahme einer Überdeckung von 270 Metern Länge wurden die ortsbaulichen, landschaftlichen und verkehrstechnischen Möglichkeiten abgeklärt, die sich mit dem Ausbau des Gubrist-Tunnels beim Portal Weiningen ergeben. Zudem wurden Überlegungen zum bestehenden Gewerbegebäude angestellt und zusätzliche Nutzungen abgeklärt. Bereit für die politische Diskussion Im August liegen die Endergebnisse der Machbarkeitsstudie vor und können der Öffentlichkeit präsentiert werden. Aus Sicht der Gemeinde stimmt der Fahrplan. Nun kann die Chance Gubrist im Zusammenhang mit dem Gesamtprojekt Ausbau Nordumfahrung auf die politische Agenda des Kantons gesetzt werden. Für die weitere Projektierung ist zudem die Zustimmung des Bundes (Bundesamt für Strassen ASTRA) notwendig. Im März 2009 hat das ASTRA das Projekt A1/A20, Ausbau Nordumfahrung 3. Röhre Gubrist öffentlich aufgelegt, ohne die Anliegen der Gemeinde genügend zu berücksichtigen. Die Gemeinde hat deshalb eine entsprechende Einsprache eingereicht. Hinweis auf Orientierungsversammlung:
Datum der Neuigkeit 10. Juli 2009
| ||||||
![]() |